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Weitmoser Schlössl
Geöffnet ab 21.12.2019
Mittwoch bis Sonntag: ab 17:00 Uhr
Montag & Dienstag: RUHETAG

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Weitmoser Schlossalm
Geöffnet ab 07.12.2019 bis Ostern
Täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr
Warme Küche: Mittags und Abends

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Weitmoserin
Geöffnet ab 30.11.2019 bis Ostern
Täglich von 08:30 bis 20:00 Uhr
Warme Küche: Mittags

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Geschichte des Weitmoser Schlössl

Geschichte

Das Weitmoser Schlössl vom Anfang bis Jetzt

Das Geschlecht der Weitmoser übernahm 1530 den alten Goldeckerhof, dessen Entstehungszeit nicht näher bekannt ist. Die Weitmoser gelangten durch den Goldbergbau zu großem Ansehen und Reichtum. Der Gasteiner Bergbau erreichte unter Christoph Weitmoser seinen Höhepunkt. Dieser übernahm den verschuldeten Gewerbebetrieb seines Vaters und stieß, nachdem er mehrere Stollen am Rathausberg anschlug, auf reichlich Erz. So konnte er nicht nur die Schulden seines Vaters binnen kurzer Zeit begleichen, sondern erzielte bald beträchtliche Gewinne.
Sein Name war im ganzen Tauerngebiet weit umher im In- und Ausland bekannt. Ritter und Grafen warben um seine Töchter, Fürsten um seine Freundschaft. Sein Reichtum war geradezu sagenhaft geworden. Christoph Weitmoser war zweimal verheiratet.
Bald nachdem Christoph Weitmoser den Goldeckerhof erwarb, wurde dieser von einem Brand heimgesucht und dabei erheblich zerstört. Eine noch vorhandene Inschrifttafel im ersten Stock des Hauses erinnert an den Brand im Jahre 1553 und berichtet, dass der alte Hof damals abbrannte und darauf innerhalb von nur zwei Monaten wieder errichtet wurde:
"Anno 1553 den 19. tag juny zu abend umb 9. stund ist Christoffe Weitmoser dieses hundtzdorfhaus und hof gar abgebrunnen und seyn drey person im feur verdorben. Anno 1554 den 14. tag may hat gemelter Weitmoser diesen paw wiederum angefangen und am 14. tag jully volendet."

Besitz- & Baugeschichte

Das geschichtsträchtige Weitmoser Schlössl

Dieser Bau aus dem Jahre 1554 besteht noch heute als nördlicher Trakt der Gesamtanlage. 1558 starb Christoph Weitmoser - der Gasteiner Bergbau hatte damals seinen Höhepunkt bereits überschritten. So kam es 1604 zum Verkauf des Schlosses an den Gewerken Georg Leykofer, der das neugemauerte Stöckl oder Vorderteil des Geschlössl mit den beiden Runderkernen an den östlichen Gebäudekanten dazubaute. 1628 wurde der Altar der Schlosskapelle geweiht, nachdem Leykofer als Protestant ausgewandert war und der Besitz 1626 an Alexander Hölzl von Sylion überging. Aus dem ersten Viertel des
17. Jahrhunderts datieren die Fresken in der Kapelle mit biblischen Darstellungen, gemalt vom Maler Ludwig Lindner. Aus der gleichen Zeit stammt auch die heute zu Unrecht sogenannte Weitmoserstube mit schöner Täfelung und Kassettendecke. 1634 kauft der Pfarrherr von Haus und Schladming Johann Riept das Schloss, dessen Haupterbe Franz Khuminger jedoch 1691 stirbt. So kommt der Bau 1701 an Johann Pichler, 1712 an Georg Stuchner und 1738 an Franz Benedikt Hasler. 1752 erwirbt den Besitz samt Landwirtschaft die Familie Scharfetter, welche ihn bis heute innehat.

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